RIDE GREENER
28.11.11 | Shops & Industry
Klimafreundlicher die Berge hinunterbrettern!RIDE GREENER lautet das Motto von passionierten Snowboardern, die einen Beitrag zum Klimaschutz leisten und sich für zukünftig schneereiche Winter einsetzen wollen.
Die Schweizer Snowboarder Reto Kestenholz, Seb Bumann, Martin Seiler, Sten Smola und Raffi Schmid haben zusammen mit der Non-Profit Stiftung myclimate die RIDE GREENER Kampagne lanciert. Damit machen wir junge Wintersportler mit Umweltthemen rund um die globale Erwärmung vertraut und vermitteln ihnen konkrete Tipps, wie sie ihren CO2-Footprint beim Snowboarden verbessern und die Umwelt respektieren können.
Denn Wintersportler sind mit ihrem Lebensstil nicht ganz unschuldig an den immer schneeärmeren Winter. Die Autofahrten ins Skigebiet, die den ganzen Winter laufenden Gondelbahnen und Schneekanonen sowie die Produktion der Outerwear und Snowboards benötigen Energie und verursachen dadurch CO2-Emissionen. Stellt man die eigenen Gewohnheiten etwas um, kann man bereits viel erreichen: „Lässt man sein Auto zugunsten der öffentlichen Verkehrsmittel in der Garage stehen, verursacht man zum Beispiel bei einer Fahrt von Zürich nach Davos 25 mal weniger CO2“, so Sten Smola, Initiator von RIDE GREENER.
Der Berner Oberländer Pro-Snowboarder Reto Kestenholz geht gleich selbst mit gutem Beispiel voran: „Es liegt mir am Herzen, dass auch zukünftige Generationen in tief verschneiter Natur abschalten, sich austoben und kreativ sein können“. Er versucht deshalb konsequent mit dem öffentlichen Verkehr zu reisen. Zudem bewegt er sich vor allem in heimischen Gebieten.
Mehr zu RIDE GREENER und den RIDE GREENER Days auf www.ridegreener.com
Klimatipps Reise mit dem Zug oder Bus ins Wintersportgebiet. Wenn die öV-Anbindung ans Wintersportgebiet zu schlecht ist, fülle das Auto mit deinen Freunden. Recycle am Berg: Entsorge deinen Abfall nie im Schnee, sondern immer in der Mülltonne. Frage vor dem Kauf nach, ob deine Jacke, dein Rucksack, dein Board aus recycelten Materialien und ökologisch nachhaltig produziert wurden. Wachse dein Board mit umweltfreundlichem Wachs. Bau dir aus deinem alten Board ein Splitboard, anstatt dieses auf den Müll zu werfen. Unterstütze Bio-Bauern und verpflege dich mit lokalen Produkten. Strong Riders brauchen gesunden food! Bau dir mit Freunden einen eigenen Jib Park in der Umgebung und erspare dir die Lifttickets und die Fahrten ins Resort. Anstatt Heliboarding in Alaska kannst du’s ja mal mit Splitboarding auf deinem Hausberg versuchen. Das ist nicht nur billiger, sondern auch ein einiges intensiveres Bergerlebnis. Wähle Politiker, die sich für deine nachhaltige Klimapolitik einsetzen.
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